Was bedeutet Herzratenvariabilität?
Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Herzschlägen liegt nicht immer exakt derselbe Abstand. Diese zeitlichen Unterschiede werden als Herzratenvariabilität, kurz HRV, bezeichnet.
Bestimmte HRV-Kennwerte liefern unter geeigneten Messbedingungen Hinweise auf die autonome Regulation des Herzens. Für ihre Interpretation braucht es die Kenntnis der Messmethode und der individuellen Situation.

Was wir gemeinsam betrachten
- Wie Sie sich im Alltag fühlen und wie gut Sie sich erholen.
- Unter welchen Bedingungen die Messung durchgeführt wurde.
- Welche Faktoren die Werte beeinflussen können.
- Ob weitere Messungen unter vergleichbaren Bedingungen sinnvoll sind.
Schlaf, Atmung, Körperhaltung, Tageszeit, Bewegung, Medikamente und Erkrankungen können eine Rolle spielen. Ein Vergleich zwischen zwei Menschen ist deshalb häufig weniger hilfreich als ein sauber erhobener persönlicher Verlauf.
Was eine einzelne Messung nicht beantwortet
Aus einem HRV-Wert allein lässt sich weder die Ursache Ihrer Erschöpfung noch die Qualität Ihres Schlafs bestimmen. Die Messung ist kein Test, der eine bestimmte Krankheit diagnostiziert.
Wir nutzen sie als ergänzende Information. Ihr Körpergefühl, Ihre Lebenssituation und gegebenenfalls medizinische Befunde bleiben für die Einordnung wichtig.
Von der Auswertung zu Ihrem Alltag
Wir besprechen, welche Veränderungen für Sie praktikabel sind: zum Beispiel regelmäßige Erholungszeiten, Atemübungen oder Anpassungen Ihrer Belastung. Welche Maßnahmen infrage kommen, richtet sich nach Ihrer Situation.
Falls wir den Verlauf erneut messen, achten wir auf möglichst vergleichbare Bedingungen. Wir beurteilen die Zahlen zusammen mit den Veränderungen, die Sie tatsächlich wahrnehmen.
So können Sie beginnen
Die HRV-Messung mit persönlicher Auswertung ist Bestandteil des Energie-Checks für 149 €. Wenn Sie zunächst Fragen zur Messung haben, vereinbaren wir ein Informationsgespräch.
Mehr zur Einordnung finden Sie im Blogbeitrag HRV und Stress: Was eine Messung zeigt.